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Meine Karate-Laufbahn


Mein "Karateleben" begann im Dezember 1986, als ich einen Anfänger-lehrgang beim Shotokan-Karate Dojo Münster besuchte. Meine Trainer im Anfängerkurs waren damals Andrea "Icky" Häusler und Matthias Elzinga. Mir hat dieser Kurs soviel Spaß gemacht, daß ich bis heute dem Shotokan-Karate treu geblieben bin.

Mittlerweile bin ich Inhaber des 2. Dan.

Ab 1996 war das Karate-Dojo der Uni Münster mein Heimat-Dojo, für das ich sehr gerne bis Februar 2007 als Trainer tätig war.

Nach meinem Umzug nach Burgsteinfurt im Jahr 2002 bin ich auch Mitglied in der Karate-Abteilung des TB Burgsteinfurt geworden, in dem ich zur Zeit trainiere bzw. Training gebe. Seit Februar 2007 ist dies auch mein Heimatdojo.


(Hochschulsportshow der Uni Münster 1998)

 


Meine bisherigen Trainererfahrungen:

Shotokan Karate-Dojo Münster:

  • Februar 1992 - 15.02.1994:
    - Trainer der Unterstufe
  • ca. 1993 - 1995:
    - Trainer zweier Kata-Mannschaften im Jugendbereich
      (u.a. für Turniervorbereitungen, z.B. Dt. Jugendmeisterschaft)

Shotokan Karate-Dojo der Universität Münster (Hochschulsport):

  • Wintersemester 1997/1998 - Wintersemester 2006/2007:
    - Trainer der allgemeinen Einheit und Mittel-/Oberstufe
    - Turniervorbereitungen

Karate-Abteilung des Turnerbundes Burgsteinfurt
(Karate-Dojo Burgsteinfurt):

  • Seit April 2004:
    - Trainer der allgemeinen Einheit mit Schwerpunkt Mittel-/Oberstufe

 


Vielen Dank an meine früheren Trainer Jörg Reuss und Kai Rossow (Jörg Reuss für das tolle Training in der Leistungsgruppe und Kai Rossow für sein motivierendes „Freitagstraining“, beides noch beim "Stadtdojo"). Beiden Trainern bin ich für ihr Training sehr dankbar, und von beiden habe ich vieles lernen können.

Ich möchte in diesen Dank ebenfalls meine ehemalige Trainerin im Uni-Dojo Cornelia Heinz mit einbeziehen, die leider vor einiger Zeit aus beruflichen Gründen das Training beim Uni-Dojo aufgeben musste, was meiner Meinung nach für das Training im Uni-Dojo ein großer Verlust war.
Sie ist eine der besten Trainerinnen mit dem fundiertesten Hintergrundwissen zum Thema Karate, die ich kenne. Insbesondere durch sie habe ich erfahren, wie effektives und sauberes Karate aussehen kann (inkl. effektiver Bunkai) und dass ich von ihrer Perfektion in Sachen Karate meilenweit entfernt bin. Auch bin ich ihr dankbar, dass sie mir die Ansichten ihres Senseis Lothar Ratschke zum Thema Karate (insbesondere Bunkai) nähergebracht hat. Ich hoffe, dass ich noch oft in Dortmund bei Lothar mittrainieren darf, wenn er dort Training gibt...

Zwischenzeitlich hatte ich auch ca. 1 1/2 Jahre in der Karate-Abteilung (Goju-Ryu) des TSC Münster mittrainiert, um mal etwas "über den Tellerrand" zu blicken. Insbesondere hat mir dort  das Kumite-Training von Alexandra Löcken, ebenfalls eine klasse Trainerin, viel gebracht. Auch wollte ich mich mal an Goju-Ryu-Kata versuchen - mehr oder weniger erfolgreich...

Wenn ich beruflich mehrere Tage unterwegs war, habe ich immer versucht, im jeweiligen Ort bei einem Karate-Verein mitzutrainieren (s. Link-Liste). Ich bin dort immer sehr freundlich aufgenommen worden und es haben sich teilweise gute und interessante Gespräche entwickelt. Danke dafür!

Für mich ist Karate mehr als ein Sport. Wichtig ist mir immer noch das Dojo-Kun, wie ich es in meinem ersten Verein, dem Shotokan-Karate-Dojo Münster gelernt habe:

    
Sei höflich und bescheiden.
          Vervollkommne Deinen Charakter.
               Sei geduldig und beherrscht.
                    Sei gerecht und hilfsbereit.
                         Sei mutig!


Ich weiß, daß sich dies für einen Außenstehendem ziemlich hochtrabend anhört, aber wenn man versucht, (nicht nur) Karate nach diesen Grundsätzen zu betreiben, hat man schon viel zu tun.

Und: Karate-Do hört nicht beim Verlassen des Dojo auf.

Am Besten bildet man sich aber selbst ein Bild, sodass man auf das Geschwafel von anderen (wie mich) über Karate-Do verzichten kann...

Ich halte es für wichtig, an Karatelehrgängen teilzunehmen. Zum Einen, um etwas über die aktuellen Entwicklungen im Karate zu erfahren, zum Anderen aber auch, um nicht immer nur mit Karateka aus dem eigenen Verein zu trainieren, sondern seinen eigenen Leistungsstand auch mal mit Karateka aus anderen Vereinen vergleichen zu können.
Wen es interessiert, hier meine Lehrgänge und Turniererfolge ab 1987...


(WN-Bericht über die HSP-Show 1999) 

Fazit: Karate ist ein schöner Sport und Lebensweg, den ich nicht mehr missen möchte (auch wenn es zur Zeit leider zeitlich etwas knapp ist), wenn man mal von Verbandspolitik und Vereinsquerelen absieht (die gibt es überall).


Die schönste Zeit in meiner Karate-Laufbahn:

Das war - abgesehen natürlich von der Zeit, in der ich meine jetzige Frau Anke im Uni-Dojo kennengelernt habe   ('98/'99) -  mit Sicherheit Zeit um 1994 herum, als ich ca. 2 Jahre die Kata-Mannschaft der (damaligen) Kid's Peter und Paul C. und Jan E. im Stadtdojo trainiert habe.

Das war eine super Mannschaft und ein klasse Team. Mir hat das Training mit ihnen unwahrscheinlich viel Spaß gemacht. Da war es auch egal, ob man sich mit den 3 auch an einem Sonntag ins Dojo gestellt hat.

2x waren wir zusammen auf der Deutschen Jugendmeisterschaft. 1995 haben die 3 als Kata Mannschaft den 4. Platz geholt - als einzige komplette Orangegurt-Mannschaft gegen ausschließlich Höher-graduierte! Eine super Leistung dieses Teams, ich hatte mich riesig für die 3 gefreut. (Ich sage dass hier nicht, um mit diesem Ergebnis als Trainer angeben zu wollen, sondern weil diese Zeit echt klasse war).

Allerdings habe ich es in der ganzen Zeit nie geschafft, Peter und Paul auseinanderzuhalten, da sie Zwillinge sind...


Hierzu vielleicht noch eine kleine Anekdote:
Anke und ich gehen ja gerne tanzen, und bei einem Abschlußball der HSP-Tanzabteilung in der Stadthalle Hiltrup hat mich plötzlich jemand angesprochen: "Hi Elvis, was machst Du denn hier?".

Ich sah mich um und wusste sofort, dass es einer der beiden Zwillinge, also entweder Peter oder Paul, war, die ich aber mittlerweile schon Jahre nicht mehr gesehen hatte. "Mensch, schön Dich zu sehen, wie geht's Dir denn? Aber ich weiß im Moment nicht, wie Du heißt", sagte ich zu ihm (oder so ähnlich).

Meine Frau sah mich an und sagte mir hinterher:"Wie kannst Du denn so tun, als wenn Du Dich freust, jemanden zu treffen, aber dann sagen, Du würdest ihn nicht kennen?". 

Ich hab' ihr dann erst mal die Sache mit den Zwillingen erklärt und meine Probleme, die beiden auseinanderzuhalten...

 
© Peter Mandrella - 2004-2010   |   Online seit dem 01.05.2004 

 

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